Seit zehn Jahren begleitet Sportpsychologie München die Berufe-Nationalmannschaft von WorldSkills Germany auf ihrem Weg zu internationalen Wettkämpfen. In dieser Zeit hat sich immer wieder gezeigt: Spitzenleistungen entstehen nicht allein durch fachliches Können. Sie erfordern mentale Stärke, Teamgeist und die Fähigkeit, auch unter Druck das eigene Potenzial abzurufen.
Zehn Jahre Mentaltraining für WorldSkills Germany
Für Dr. Kai Engbert, der die Berufe-Nationalmannschaft seit mittlerweile zehn Jahren begleitet, ist die Zusammenarbeit mit WorldSkills etwas Besonderes:
„10 Jahre bei WorldSkills haben mir gezeigt, wie vielfältig Techniken aus der Sportpsychologie einsetzbar sind.“
Ob Spitzensport oder Berufswettbewerb – die psychologischen Anforderungen sind erstaunlich ähnlich. Konzentration, Selbstvertrauen, der Umgang mit Fehlern und Leistungsdruck sowie ein starkes Team entscheiden häufig darüber, ob Höchstleistungen im entscheidenden Moment gelingen.
„Maximal zusammen“ – Gemeinsam wachsen
Unter dem diesjährigen Motto „Maximal zusammen“ kamen Competitors und Expert:innen zum Vorbereitungstreffen zusammen, um sich auf die WorldSkills 2026 in Shanghai vorzubereiten.
Dr. Kai Engbert und Dr. Tom-Nicolas Kossak begleiteten die Teilnehmenden mit sportpsychologischen Workshops und interaktiven Teamübungen. Im Mittelpunkt standen Vertrauen, Kommunikation und mentale Strategien, die dabei helfen, auch unter Wettkampfbedingungen fokussiert zu bleiben und das eigene Leistungspotenzial abzurufen.
Denn Höchstleistung entsteht nicht allein durch individuelles Können – sie wächst dort, wo Menschen einander vertrauen, offen kommunizieren und gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Von Olympischen Spielen zu WorldSkills
Ein besonderes Highlight des Vorbereitungstreffens war der Austausch mit Olympiasiegerin Dajana Eitberger, die von Dr. Tom-Nicolas Kossak auf ihrem Weg im Spitzensport sportpsychologisch begleitet wurde.
In ihrem Vortrag berichtete sie offen über ihren Weg an die Weltspitze, den Umgang mit Druck, Rückschlägen und den Herausforderungen großer Wettkämpfe. Dabei wurde deutlich: Mentale Stärke ist kein Zufall, sondern das Ergebnis konsequenter Vorbereitung und kontinuierlicher Entwicklung.
Diese Erfahrungen sind nicht nur für den Spitzensport wertvoll. Auch die Competitors der Berufe-Nationalmannschaft stehen bei den WorldSkills vor Situationen, in denen sie ihr Können unter enormem Druck abrufen müssen. Die Strategien aus dem Spitzensport bieten deshalb wertvolle Impulse für den beruflichen Wettkampf.
Der Blick richtet sich nach Shanghai
Mit dem Vorbereitungstreffen wurde gleichzeitig der Grundstein für die kommenden Monate gelegt. Bis zu den WorldSkills 2026 im September heißt es nun: trainieren, Erfahrungen sammeln und als Team weiter zusammenwachsen.
Während der Wettkämpfe in Shanghai wird Dr. Tom-Nicolas Kossak die Berufe-Nationalmannschaft erneut sportpsychologisch direkt vor Ort begleiten. Ziel ist es, die Competitors dabei zu unterstützen, ihre Leistung genau dann abzurufen, wenn es darauf ankommt – wenn tausende Zuschauerinnen und Zuschauer zuschauen und jeder Handgriff zählt.
Gemeinsam Leistung gesund entwickeln
Die langjährige Zusammenarbeit mit WorldSkills Germany zeigt eindrucksvoll, wie wirkungsvoll sportpsychologische Methoden weit über den Spitzensport hinaus sind. Ob im Sport, in der Ausbildung oder im Beruf – mentale Stärke, Teamzusammenhalt und ein gesunder Umgang mit Leistungsdruck sind entscheidende Erfolgsfaktoren.
Wir freuen uns, die Berufe-Nationalmannschaft auch auf ihrem Weg nach Shanghai begleiten zu dürfen und wünschen allen Competitors für die intensive Vorbereitungsphase viel Erfolg, Ausdauer und Vertrauen in die eigene Stärke. Denn mentale Höchstleistung entsteht nicht erst im Wettkampf – sie beginnt bereits im Training.
Ein herzlicher Dank gilt Dajana Eitberger, Hubert Roma, Marlin Lange, WorldSkills Germany, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie MEWA für die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit.



